
Klaus Weise
Nebelleben
Roman
Paul. Weiß. 50 +. Schauspieler. Einst erfolgreich. Jetzt hängengeblieben. Mittelgroße Stadt am Großen Fluss. Deren Provinzialität er hasst. Nicht so die Schönheit der Landschaft.
Die liebt er. Auch den Schoppen Wein. Gendert nicht. Will Menschen darstellen, kein Labor sein. Nicht rumbrüllen auf der Bühne. Hat gekündigt. Jetzt brüllt er selber: Als er die Affäre seiner Frau entdeckt, geht der Jago geht mit ihm durch.
Paul flieht nach Berlin. Die Stadt, die er liebt und hasst. Eine lange Autofahrt durch die Dunkelheit mit Bier, Regen, Erinnerungen, Müdigkeit, Angriffen und Selbstgesprächen. Eine Episode mit Beethoven als Beifahrer, die er imaginiert, um Ich bin Beethoven zu schreiben und aufzuführen.
Erinnerung, Phantasie, Tatsächliches und Traumaustausch. Mäandernde Wirklichkeiten. Habe etwas getan, das ich mir nie zugetraut hätte: Berufswechsel. Vom Schauspieler zum Mörder?
Details
Erscheinungsjahr
2026
Elsinor
Klappenbroschur
284 Seiten
ISBN 978-3-939483-87-8
25,00 Euro [D]
14 x 22 cm