
Gerhard Henschel
Grund dafür ist eine Verspätung aus vorheriger Fahrt
Satiren, Grotesken und Vermischtes aus fünf Jahrzehnten
In den hier versammelten Texten aus den Jahren 1988 bis 2022 berichtet Gerhard Henschel, wie Harry Rowohlt in den Stimmbruch kam, welches Spiel der Doppelagent Walter Kempowski trieb, wie der Ayatollah Chomeini sich in Paris amüsierte, was Christa Wolf und Harald Juhnke in das Gästebuch des Meuselwitzer Prominentenhotels Dreilindenhof eintrugen und wie es sich anhörte, als Arno Schmidt „Eve of Destruction“ und „Ich will keine Schokolade“ sang. Außerdem geht es um das Seelenleben eines passionierten Liegeradfahrers, den Untergang der brandenburgischen Stadt Pritzwalk, Bob Dylans Stasi-Akte und das weithin unterschätzte Nachtleben in Teheran, das ebenso eindringlich geschildert wird wie die Stimmung in dem Lokal Gitti’s Schlemmerkrippe in der thüringischen Gemeinde Wehrhahn-Üblarz im Ostharz. Und um vieles mehr.
Details
Erscheinungsjahr
2023
Elsinor
Klappenbroschur
276 Seiten
ISBN 978-3-942788-72-4
25,00 Euro [D]
14 x 22 cm
Presse
Das Buch im Urteil der Medien
Musenblätter
August 2025
34 Jahre geschliffene Satire, beißender Spott und herrlicher Hohn in Prosa, Vers und fabelhafter Fälschung hinterlassen literarische Spuren. Daß auch ordentlicher Nonsens zum heiteren schriftstellerischen Allerlei gehört, versteht sich von selbst. (...) Ernsthaftigkeit, hohe Sprachkunst, überbordende(r) Ideenreichtum = Qualität. (...) Gerhard Henschel hat zum Zwecke bester leichter Unterhaltung, die auch durchaus Tiefgang hat, aus seinem satirischen Werk ein höchst bekömmliches Destillat Essenz gebraut. (...) Das alles macht so viel Vergnügen, daß man dieses Buch aus vollem Herzen empfehlen kann.