
Gerald Funk
Leise Lügen
Von Menschen und Dingen
Nach seinem Essayband über das Abenteuer Lesen von 2024 legt der Autor hier ein Buch vor, das weniger der Literatur als dem Leben selbst gewidmet ist: der Vergangenheit des Großvaters im Zweiten Weltkrieg etwa, einem Besuch in Christiania, der unerwartete Folgen hat, einem Schuss, der den Erzähler zum Pazifisten macht, sowie der Enttarnung der Mutter als Hexe und eines kleinen, unscheinbaren Herrn als Hüter der Dinge.
Achtzehn skurrile, mitunter melancholische Geschichten und Lebensläufe, Bekenntnisse und Beobachtungen, die den ursprünglichen Prägungen von Kindheit und Jugend nachspüren und dabei Fiktion und Realität kaum unterscheidbar ineinanderfließen lassen. Ein Buch der leisen Töne, das die Grenzen zwischen Erzählung, Erinnerung und essayistischer Betrachtung immer wieder bewusst überschreitet.
Details
Erscheinungsjahr
2026
Elsinor
Taschenbuch
112 Seiten
ISBN 978-3-939483-90-8
14,00 Euro [D]
12 x 19 cm
Presse
Das Buch im Urteil der Medien
Die Leisen Lügen haben mir ausnehmend gut gefallen. (...) Beeindruckt haben mich die Texte nicht nur inhaltlich, sondern ebenso sprachlich. Ich habe ihre Klarheit und Flüssigkeit bewundert, die unaufdringliche Präzision und die erzählerische Kraft, mit der sie einen in ihren Bann ziehen. (...) Das Buch gehört für mich zu den Büchern, die man mit Gewinn ein zweites Mal liest.
Ralf Junkerjürgen
Schön, wie mir in diesen Texten immer wieder Marburgs pittoreske Oberstadt (...) sehr plastisch und atmosphärisch vor Augen tritt.
Andreas Heckmann