
Emil Belzner
Marschieren - nicht träumen
Zerstörte Erinnerung
Roman
„Marschieren – nicht träumen“: Wer soll damit gemeint sein? Der Major a. D. Ritchard, der seine Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg nicht schreiben kann, weil Albträume sie zerstören? Oder der junge Redakteur Emil Belzner, der ihn in seinen Träumen und Albträumen begleitet? Der Major geht daran zugrunde, dem autobiografischen Erzähler Belzner gerät sein geplantes „Buch Ritchard“ über den älteren Freund zum Roman eines zerstörten Erinnerns. Ein sehr modernes Erzählkonzept, das 1931 Elemente der frühen Moderne aufnahm.
Belzners Roman ist weit mehr als ein Antikriegsroman und nach fast 100 Jahren immer noch modern und aktuell für eine lohnende Wiederentdeckung.
Details
Erscheinungsjahr
2026
Nachwort
Hannes Schwenger
Elsinor
Hardcover
224 Seiten
ISBN 978-3-942788-96-0
25,00 Euro [D]
13,5 x 21,5 cm
Presse
Das Buch im Urteil der Medien
Berliner Morgenpost
24. Juli 2026
"Marschieren - nicht träumen" ist ein verrückter Antikriegsroman. Weniger über den Krieg selbst, sondern darüber, was er in den Seelen anrichtet. (...) Auch wegen des modernen Erzählkonzepts und der bildreichen Sprache lohnt sich die Wiederentdeckung des Romans durch den kleinen Elsinor Verlag, der den Schwerpunkt auf vergessene Werke des frühen 20. Jahrhunderts legt.
Uwe Sauerwein
literaturkritik.de
Juli 2026
Emill Belzners "Marschieren - nicht träumen" dürfte in der Romanliteratur zum 1. Weltkrieg seinesgleichen nicht finden.
Prof. Dr. Günter Helmes